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Hier unsere Textilien nach Kategorien aufgebaut

Textilien und die Bedeutung der Veredelung mittels Druck oder Stickerei

Textilien, angeordnet nach den beliebtesten

Kategorien:

Siebdruck und Stickerei. Die gängigsten Veredelungsarten auf Textilien kurz erklärt.

Stickerei
Beschreibung: Eine Stickerei ist die wohl edelste Art, ein Logo auf Textilien zu bringen. Dabei ist große Erfahrung und Können gefragt. Die Qualitätsunterschiede am Markt sind entsprechend groß. Der grundsätzliche Ablauf einer Stickerei ist folgendermaßen: Am Anfang muss zunächst ein Stickprogramm, das später die Maschinen steuert, erstellt werden. (Sticknebenkosten Programmherstellung). Hier kann billig oder sehr hochwertig gearbeitet werden. Bei komplexen Motiven zeigt sich, wie gut der Puncher, also der Ersteller des Stickprogramms, wirklich ist. Im Grunde gibt es vier Faktoren, von denen die Stickerei in ihrer Qualität beeinflusst wird: Die Handhabung der Stoffe mit ihren verschiedenen Ansprüchen, die Qualität der Maschinen, die Erfahrung der Stickmeister und die Qualität der Stickprogramme. Das so genannte Punchen, also die Erstellung dieses Programms, ist eine künstlerische Arbeit und entscheidet am stärksten über die Qualität der Stickerei. Die Qualität wird also durch die Fähigkeiten des Punchers, der diese sehr anspruchsvolle Arbeit leistet bestimmt.
Farbdarstellung: Bis 14 Farben in einem Logo möglich,
Vorteil: Eine Stickerei ist auch in kleinen Mengen kostengünstig machbar. Es gibt zudem keine Nebenkosten bei Nachbestellungen. Bei Polos, Mützen und Caps ist dies die einzig wirklich gute Methode der Textilveredelung. Sie hält meist länger als das Textil. Die Kosten für das Stickprogramm entfallen bei Nachbestellungen oder reduzieren sich stark.
Nachteil: Bei zu großer Fläche ist das Gewicht des Sticks relativ hoch. Deshalb sollten nur Buchstaben oder kleine Bereiche eines Motivs so gestickt werden.
Vorlagen: Ein gutes JPG reicht normalerweise aus.
Siebdruck
Beschreibung: Beim Siebdruck wird das Druckmotiv in seine Farben zerlegt (Farbseparation), die dann einzeln auf Filme belichtet werden. Anschließend wird zum Bedrucken für jeden Film je ein Sieb hergestellt. (Drucknebenkosten Film- und Siebkosten). Dieses Sieb wird schließlich in die Siebdruckmaschine eingespannt. Die Farbe wird dann durch das Sieb auf die T-Shirt oder andere Textilien gedruckt. Am Ende entsteht der fertige Textildruck aus allen Farben des Motivs. Die hohe Deckkraft bei Siebdruck wird beim Bedrucken durch einen weißen Unterdruck erreicht. Deshalb erhöhen sich bei farbigen T-Shirts auch die Nebenkosten. Die Siebe können anders als die Filme nach dem Gebrauch nicht mehr verwendet werden. Dadurch können jedoch die Hälfte der Nebenkosten bei Folgeaufträgen eingespart werden. Bei der Farbdarstellung ist fast alles machbar, auch Farbverläufe können so beim Siebdruck umgesetzt werden. Die neusten Siebdruckmaschinen drucken mit bis zu 10 Farben und können dadurch auch Fotos und Farbübergänge im Siebdruck drucken. Bei komplexen Motiven mit Farbübergängen kann festgehalten werden, dass die Farbseparation entscheidend für die Qualität ist, denn hier wird festgelegt wie welche Farbe zum Einsatz kommt. An dieser Stelle ist also das Können des Grafikers gefragt.
Vorteil: Bei Siebdruck gibt es keine Beschränkungen bei den Motiven. Lange Haltbarkeit.
Nachteil: Bei Siebdruck sind die Nebenkosten bei vielen Farben im Motiv relativ hoch. Eine absolut genaue fotorealistische Darstellung ist im Siebdruck durch das Zerlegen der Farben nicht möglich.
Vorlagen: Vektorformate wenn möglich in EPS, mindestens 300 dpi.